deutscher naturstein-preis

VERLEIHUNG

DNP 2024

Der DEUTSCHE NATURSTEIN-PREIS wird 2024 zum 21. Mal vergeben.
Die Preisverleihung mit der Bekanntgabe der Preisträger findet im Rahmen der Stone+tec 2024, der Internationalen Fachmesse für Naturstein und Steintechnologie, am 19.06.2024 in Nürnberg statt. 

Diese Auszeichnung würdigt zukunftsweisende Architektur- und Städtebaukonzepte für nachhaltiges Bauen, deren Qualität von den gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten des Natursteins geprägt sind.

DEUTSCHER NATURSTEINPREIS DNP

DNP 2024

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Auslobung

Einreichung ab 10.10.23 möglich!

Der Deutsche Naturstein-Preis stellt Naturstein als einen nachhaltigen, zukunftsfähigen Baustoff in den Vordergrund, der hinsichtlich seiner Dauerhaftigkeit, der natürlichen Materialeigenschaften sowie der damit verbundenen materialgerechten Bearbeitungsmethoden im Zusammenspiel mit anderen Baustoffen vorbildlich ist.

AUSLOBUNGSUNTERLAGEN
Die vollständigen Unterlagen können Sie hier downloaden.
Einreichungszeitraum: 10.10.2023 bis 31.01.2024

Vergangene Naturstein-Preisträger

Die Bauaufgabe für Architekten war die Ergänzung eines strengen Ensembles mit regionalen Natursteinen. Der Bucher Sandstein wurde weiterverwendet und die Fassade leicht modernisiert, wodurch eine eigene moderne Formensprache entstand. Die Gestaltung war sensibel und die Öffnungen wurden sparsam eingesetzt, um die Gesamtwirkung nicht zu stören. Sowohl die Fassaden als auch die Bibliothek im Inneren strahlen Ruhe und Gelassenheit aus. Die Verwendung des Natursteins verlieh dem Ensemble Eleganz und Selbstverständlichkeit. Ein Zitat von Jean Jaurès  kann hier ohne Zögern zitiert werden: „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.”

Die Schleißheimer Straße in München ist im Vergleich zu anderen Prunkstraßen in der Stadt weniger architektonisch beeindruckend und geprägt von Alltagsarchitektur. Dennoch ist ein Projekt in dieser Straße ein gutes Beispiel dafür, wie der öffentliche Raum durch eine scheinbar unspektakuläre Architektur nachhaltig aufgewertet werden kann. Ein Architekturbüro hat ein Gebäude an der Ecke der Herzog- und Schleißheimer Straße errichtet, das den Stadtraum verbessert. Das Gebäude umfasst Einzelhandel im Erdgeschoss und qualitativ hochwertige Micro-Appartements darüber. Es zeichnet sich durch eine großzügige Natursteinfassade aus, die durch Loggien und große Fenster mit Holzrahmen dreidimensional strukturiert ist. Der Muschelkalk-Naturstein verleiht dem Gebäude eine besondere Eleganz und Aufenthaltsqualität im Straßenraum. Dieses Projekt zeigt, wie selbst bescheidene Straßenräume durch hochwertige Materialien und Gestaltung aufgewertet werden können.

Das Architekturbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei wurde mit dem Deutschen Naturstein-Preis 2018 des Deutschen Naturwerkstein-Verbandes für den Neubau des Historischen Museums in Frankfurt am Main ausgezeichnet. Der Erweiterungsbau verbindet neue und alte Museumsteile mit einem städtischen Platz. Die Architekten wählten lokale Materialien wie Naturschiefer und Neckartäler Hartsandstein. Der Naturstein wurde in einer Stärke von 11 Zentimetern mit anthrazitfarbenem Vormauermörtel aufgemauert und in seiner Oberfläche ornamentiert, um seine Schönheit und Dauerhaftigkeit zu betonen. Das Museum zeigt den Naturstein als monolithischen Werkstoff, der dem Gebäude Charakter verleiht. Die Fassaden sind detailliert gestaltet, und Skulpturen schmücken die Umgebung des Museums. Das Gebäude fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und schafft einen neuen öffentlichen Platzraum. Die Jury würdigte die Detailgenauigkeit und verlieh den Architekten den Deutschen Naturstein Preis 2018.

Das Zoofenster in Berlin-West ist ein städtisches Gebäude auf einem anspruchsvollen Grundstück, das sich gut in die Umgebung einfügt und den Stadtraum beeinflusst. Trotz seiner beträchtlichen Höhe von fast 120 Metern interagiert der Bau harmonisch mit der Umgebung. Der Sockel des Gebäudes strahlt in den Straßenraum und bildet einen Kontrast zur gläsernen Hochhausfassade. Die Verwendung von Kalkstein verleiht dem Gebäude eine homogene Erscheinung, während subtile Oberflächenunterschiede und horizontale Rillen die Integration in die Umgebung betonen. Die Verarbeitung des Steins und das Zusammenspiel mit den Fenstern zeugen von hoher Präzision und Sorgfalt im Umgang mit dem Naturstein.

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